Blitzumfrage zum Thema Coronamaßnahmen, April2021

„Die Stimme der jungen Wirtschaft ist nur so stark wie die Beteiligung ihrer Mitglieder an der Meinungsbildung“

Im April 2021 haben wir im Landesverband eine Mitgliederumfrage zum Umgang und den Herausforderungen mit den Erlassungen und Verordnungen der Länder und Kommunen bzgl. Corona durchgeführt.

Die Ergebnisse sowie die daraus generierten Statements geben das Meinungsbild der Wirtschaftsjunioren im Landesverband Berlin-Brandenburg im April 2021 wieder. Die Ergebnisse sind nachfolgend aufgeführt. Im Anschluss sind die Hintergründe und der Ablauf der Berfagung erläutert.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden.

Unsere Statements & Meinungen zu den Coronamaßnahmen in Berlin & Brandenburg

  • Es sollte eine eindeutige und transparente Kommunikation hinsichtlich eines Planes zur Bekämpfung der Pandemie von der Politik geben. Welcher auf einer transparenten sowie zielorientierten zeitlichen Planung, konkreten Maßnahmen und nachvollziehbaren Messkriterien basiert – ohne eines permanenten sowie dauerhaften Lockdowns und das warten auf ausreichende Impfquote
    (z.B. funktionierende Hygiene-Konzepte sicherstellen und zulassen, Teilöffnungen damit ermöglichen).
  • Die Anforderungen und Maßnahmen an Unternehmen sollten einheitlich über Landesgrenzen hinweg (national wie international) konkret beschrieben und für alle Unternehmen maßgeblich sein und gleichermaßen gelten.
    (Testpflicht auch für Kunden im Laden oder per Nachweis, wenn, mit welchem Nachweis? Wer übernimmt die Kosten? etc.)
  • Maßnahmen müssen nicht nur erlassen sondern auch durchgesetzt werden.
  • Die aktuelle Impfstrategie bzw. der Impfprozess sollte schnell und pragmatisch überarbeitet und verbessert werden. Es sollte jeder überall geimpft werden können (u.a. Impfzentren kosten immens Geld sind aber nicht ausgelastet, da nicht ausreichend Impfstoff vorhanden oder Terminbuchung nicht möglich ist, Hausärzte wären bürgernah und damit eine sinnvolle Ergänzung).
  • Es muss eine Balance zwischen Infektionsrisiko und demokratischen Dialog gefunden werden. Das bezieht sich zum einen auf die Einbindung des Bundestags als Legislative, welcher sich direkt und schnell mit dem Thema anstatt mit Wahlkampf und parteiinternen Streitigkeiten befassen sollte, zum anderen auf die Vermeidung
  • Es muss eine einfache Handhabung in der bürokratischen Bewältigung bei Anträgen, Nachweisen und Prüfungen von Anträgen im Zusammenhang mit der durch die Krise ausgelösten Herausforderungen geben (Soforthilfe, KuG, Kredite, etc.) – ohne Sorge nachträglicher Repressalien durch den Staat.
  • Digitalisierung in der öffentlichen Infrastruktur (E-Government, E-Identity, E-Prozesse) muss vorangetrieben und umgesetzt werden.
  • Abruf von öffentlichen Geldern für Schulen, Institutionen wie auch Unternehmen muss einfacher und schneller sein. Der hohe Aufwand und die Komplexität verhinderten vor allem die Digitalisierung im Bildungssektor und schaden damit Wirtschaft und Gesellschaft!
  • Es sollten alle Anforderungen, Verordnungen und Empfehlungen an einem zentralen Ort zugänglich verfügbar sein. Idealerweise erfolgt eine direkte Ansprache an die betroffenen Unternehmen durch den Gesetzgeber, um Aktualität und Verbindlichkeit zu gewährleisten.
Umfrage_Auswirkungen_Coronapolitik_042021

63,8% der WJ Mitglieder in Berlin & Brandenburg haben erhöhte oder massiv erhöhte Mehraufwände und dadurch auch Mehrkosten durch die Coronamaßnahmen in Berlin & Brandenburg im Vergleich zu sonst.

Der überwiegende Teil der Befragten wünscht sich eine klare, transparente und damit nachvollziehbare Kommunikation von und mit den Behörden.
Ebenso ist ein stringentes, nachvollziehbares und vor allem zielgerichtetes Handeln für die WJ Mitglieder von Bedeutung.

Einheitliches Handeln über die Bundeslandgrenzen sowie Kompensationsleistungen für die Mehraufwände folgen in der weiteren Priorität der Befragten.

Anforderungen_Wünsche
WJBB Umfrage

Die Umfrage wurde allen Mitgliedern der Wirtschaftsjunioren Berlin und Brandenburgs über die wjbb.de Website sowie per Direktlink über Ihre Kreissprecher zur Verfügung gestellt. Es haben bis zum Ablauf der Umfrage 11,6% der Mitglieder Ihre Meinung abgegeben.

Die Hintergründe zur Umfrage im April 2021 sowie der Ablauf sind nachfolgend prägnant dargelet.

Aufgrund des im April 2021 bereits ein Jahr, mit Unterbrechungen, andauernden Lockdowns sowie der sich in immer kürzeren Zyklen ändernden Verordnungen und Erlässen zum Umgang mit der Covid-19 Pandemie wurden die Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Berlin-Brandenburg zu ihren unternehmerischen Herausforderungen diesbezüglich befragt.

Damit wurde zentral im Landesverband ein Meinungsbild erhoben, welches konsolidiert und in Kernaussagen aggregiert wurde. Damit stehen jedem Mitglied diese Positionen als Meinung der Wirtschaftsjunioren im Landesverband Berlin-Brandenburg zur Verfügung.

Die daraus generierten Statement aus der jungen Wirtschaft Berlin-Brandenburgs zeigen die Implikationen der Coronapolitik auf und sollen als Impulse für eine Verbesserung dienen.

Ebenso werden diese vom Landesverband gegenüber dem Bundesverband sowie den IHKs und den politischen Vertretern beider Bundesländer vertreten.

Die Umfrage wurde digital durchgeführt. Dazu wurde ein in Microsoft Forms erstellter Fragebogen per E-Mail und mehrmals per Whats App an die Kreissprecher versendet, mit der Bitte diese Umfrage entsprechend an ihre Mitglieder zu verteilen.

Die Umfrage lief zwischen dem 31.03.2021 und 08.04.2021. Die Ergebnisse wurden online durch das Tool bereitgestellt und im Nachgang hier auf der WJBB.de Website veröffentlicht sowie die Information darüber per Mail und Whats App an alle Kreissprecher verschickt. Den Kreissprechern kam die Bitte zu die Umfageergebnisse mit Ihrem Mitgliedern zu teilen. Eine Verlinkung in Newsletter oder auf Kreisseiten zu den Ergebnissen steht jedem Kreis offen.

Fragebogen_Blitzumfrage_04_2021

Ressort Politik

Daniel Brugger

Kontakt aufnehmen

Vielen Dank für eure Unterstützung und Teilnahme bei der Umfrage.
Für eine starke Stimme der jungen Wirtschaft in Berlin und Brandenburg.

Weitere Inhalte und Themen rund um die politische Arbeit der WJ Berlin-Brandenburg findet ihr unter Ressort Politik.

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